Seit Sonntag, na ja, ich gebe es zu, seit Freitagnacht (und ich könnte Euch noch die Uhrzeit nennen!), hat es mich erwischt. Erst nix schlimmes, ein bissl Husten, ein bissl Schnupfen, dazu fein garniert mit ein paar Kopfschmerzen. Und da Man(n) sich nicht hängen lässt, geht er brav zur Arbeit – und gibt nach ein paar Stunden mit sehr viel Selbstmitleid auf.
Heute morgen ging es dann zum Arzt. Die Quittung: Neben ein paar Viren scheint sich der Körper gerade auch noch regelrecht aufzupumpen. Bluthochdruck wie ein übergewichtiger 70-Jähriger. OK, letzteres habe ich schon lange vermutet, in Zukunft wird dagegen gesteuert.
Dafür trottete ich in die Apotheke und holte mir noch ein paar Kopfschmerztabletten, schließlich will Man(n) nicht leiden. Das Gespräch in Kurzfassung:
»Bitte eine Packung Thomapyrin.«
»Die Zehner oder die Zwanziger?«
»Die Männerpackung bitte.«
»Echte Männer benötigen keine Schmerztabletten.«
»Oh doch, ich bin ein echter Mann. Wehleidig, selbstbemitleidend. 20er Packung und dazu ein Tee.«
Beim Bezahlen meinte mit großen Augen eine etwas ältere Frau:
»Endlich gibt es einer mal zu. Männer sind Memmen.«