Keine Frage, das Urteil gegenüber Mercedes nach dem Rennen im belgischen Spa hinterlässt einen bitteren Beigeschmack. Holte sich Lewis Hamilton einen Vorteil, um anschließend regelgerecht seinen Kontrahenten wieder vorzulassen – besser kann es keiner machen.
Dumm, dass er schon wenige Sekunden später seinen Konkurrenten gnadenlos ins Trübe blicken ließ – ergo – einkassierte.
Ob nun drei Kommissare pro Ferrari oder contra Mercedes entschieden haben? Beiwerk. Diese Diskussionen führte die Rennsportgemeinde schon vor vielen Jahren, als Alfa Romeo den Sternen aus Stuttgart regelrecht um die Ohren fuhren und Könige des Sportes à la Roland Asch oder Klaus Ludwig im Scheitelpunkt der Kurve diese lieblos rauskickten.
Fragt mal bei Audi nach… hier ließ Mercedes mit aller Macht das Reglement ändern, sodass die Ingoldstädter eindeutiges Nachsehen hatten und aus der DTM ausstiegen.
Es kommt einfach immer zurück und ob es nun gerecht oder ungerecht ist – das Resultat bleibt das Gleiche. Der Fan wird betrogen, überall. Ob bei den Eintrittspreisen oder den Rennausgängen.
Nach der lächerlichen Entscheidung am sogenannten „grünen Tisch“ sagt selbst ein Freund der Italianer:
»Fahrt Eure Rennen alleine!«
Trotz allem Honig um den Mund schmeckt kaum noch ein Rennen. Zuviel Interesse steckt im Grundrauschen, so dass nicht nur die Formel 1 zuckersüß im Sonntagskuchen erstickt.
Gut, dass Lance Amstrong wieder zurückkehren will. Ehrlicher Sport! Was für eine Hommage an den Sport.