Kulinarischer Silvester-Genuss

Mittwoch, 31. Dezember 2008, 22:35 § 0

Zwei Stier-Hälften brutzeln in der Pfanne

Zwei Stier-Hälften brutzeln in der Pfanne

Argentinisches Steak – schön abgehangen, viel, eindeutig eine echte Männerportion. Schon die Vorbereitung ließ einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Während die Frauen im Wohnzimmer mit den Kindern spielten, spülten die Väter den aufkommenden Hunger mit genügend Beck’s Bier herunter.

Flott den Gasherd angemacht und schon brutzelte der halbe Stier in einer offene Pfanne an der deutsch-niederländischen Grenze.

Sylvester-Traum für die Damen-Welt

Sylvester-Traum für die Damen-Welt

Selbstverständlich sollte die Damenwelt ebenfalls in den Genuss geraten, vortreffliches am Gaumen zu spüren. Vorab die eine oder andere Weinflasche geöffnet, garniert mit einem Prosecco zum Empfang.

Im Anschluss servierte der Gastgeber den Müttern einen prächtigen Salat.

… und vielleicht lag es an der typischen Frauenkost, dass es den Damen bei gleichzeitig gutem Weingenuss vorschnell schwindelte.

Eine Familie fährt…

Mittwoch, 31. Dezember 2008, 14:18 § 0

Der Kofferraum ist voll

Der Kofferraum ist voll

… für einen einzigen Tag weg. Im Kofferraum ein großer Karton, der Rest ist reserviert für den Hund. Also schmückt eine feine Hundedecke den Boden. Platz genug – unser Border Collie wird die knapp zweistündige Fahrt wie in einer Sänfte überstehen.

Dafür muss die Rückbank herhalten. Eine komplette Spielzeugkiste ist gepackt. Selbstverständlich benötigt der Junior für die nächsten 24 Stunden sein komplettes Spielzimmer. Könnte am Silvester-Abend schließlich mal langweilig werden.

... die Rückbank ebenfalls.

... die Rückbank ebenfalls.

Ferner noch ein Hemd, eine Zahnbürste ein Paar Socken und diverse Kleinigkeiten eingepackt – schwupps ist der Koffer voll. Rückbank ebenfalls. Warum auch nicht.

Kaum losgefahren, fällt uns 30km hinter dem trauten Heim ein, dass wir die Hundeleine vergessen haben.

Also noch einmal umgedreht. Schließlich haben wir Zeit. So eine komplette Übernachtung muss halt durchweg geplant und organisiert sein. Da kommt es auf die Zuladung und vergessenen Dinge nun wahrlich nicht mehr an.

Silvester – die Vorbereitung

Dienstag, 30. Dezember 2008, 21:30 § 0

Am morgigen Silvester ist es soweit. Endlich wieder in der alten Heimat an der deutsch-niederländischen Grenze. Die Vorbereitungen laufen – via Telefon:

»Hey, Kozze, stehe gerade im Supermarkt. Mit harten Sachen… is’ nich’ Dein Ding, oder?«

»Nope – wieso?«

»Reichen dann vier Kisten Becks für uns beide?«

»Sollte gehen, aber wieso Kurze?«

»Naja, nach einem Martini kannste wieder Bier schlucken…«

»Okay, noch nie wirklich probiert – klappt aber. Seh’ mal zu…«

»Ups, stehe vor den Gefrier… dingens. Die Dicken? Oder die Dünnen?«

»Hallo?! Die Dicken!«

»Alles klar – hoffentlich haut Deine Frau nicht viel Fleisch rein, denn auf uns wartet 1 ½ kg argentinisches Rindfleisch. Abgehangen – so abgehangen, dass es mittlerweile vom Haken fällt. By the way – ne Kiste Wicküler – der Tradition wegen?«

»Hau wech’ mit dem Kack. Sollen wir noch was mitbringen?«

»Bitte?!«

»Ja, so einen Nachtisch. Oder was anderes…?«

»Quatsch, der Kühlschrank ist voll und muss leer werden. Bringt nix mit!«

»Auch keinen Tiramisu?«

»Olaf….«

»Okay, höre mich wie 60-Jährige an… „Wir können noch einen Kuchen backen“«

»Halts Maul und komm’ pünktlich.«

Die Zahl 11 (Elf)

Donnerstag, 11. Dezember 2008, 23:17 § 0

Am 11.11. saß ich bei meinen Facharzt für Chirurgie des Vertrauens. Er stellte mir eine Überweisung zu einem Radiologen für ein MRT aus. Ein bisschen nachhelfen ließ ich über den Vereinsarzt einer berühmten Elf, quasi der Elf vom Niederrhein.

Schwupps bekam ich diesen Montag eine Termin für den 11. Dezember zugesagt. Und während ich durch den 11-Freunde-Doktor in einem Mönchengladbacher Wartezimmer mein Dasein fristete, rief mich eine Schwester in den Untersuchungsraum: Natürlich Raum 11.

Ab sofort glaube ich nicht mehr an Zufälle :o)

Signatur

Donnerstag, 4. Dezember 2008, 18:03 § 0

Kennt Ihr das? In diversen Foren Mitglied zu sein und eine kurze, prägnante und eher einzigartige Signatur haben? Nun – ich besitze meine jetzt seit mehreren Jahren und denke oftmals drüber nach, diese einfach zu ersetzen.

Doch irgendwie kann ich es nicht. Sie trifft halt den Nagel auf den Kopf. Ständig. Immer wieder. Also bleibt sie bestehen – wer weiß, vielleicht sogar noch viel länger, als einem lieb sein mag.

»Vielleicht waren doch die glorreichen 70er Jahre wie ein zufälliges Missverständnis und nicht etwa der jetzige Zustand«
Mats Melchior über Borussia Mönchengladbach

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