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Alonso-Deal perfekt!

Mittwoch, 30. September 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Boxenstopp

Ehrlich gesagt, ich freue mich wahnsinnig. Warum?

Fernando Alonso - Renault F1

Fernando Alonso - Renault F1

Ich bin wirklich Auto-begeistert und ein richtiger Ferrari-Fan. Allerdings kein Anhänger eines speziellen Fahrers. Klar, zu dem einen oder anderen hege ich gewisse Sympathien, wie zum Beispiel zu Felipe Massa – dennoch, mir ist es eigentlich egal, wer den Wagen steuert, Hauptsache Ferrari gewinnt.

Das war bei der DTM auch schon so, wenngleich hier durchaus hohe Sympathie-Punkte an Nicola Larini gingen, aber genau hier schließt sich der Kreis. Es gab nach Larini keinen Fahrer mehr, den ich trotz seiner angeborenen Arroganz, seinem frenetischen Feiern eines Sieges oder diesen ewig lässig wirkenden Interviews mehr zugejubelt hatte. Fernando Alonso war wieder so einer.

Selbst wenn Alonso vor den Ferraris landete, ich zog den Hut und verneigte mich vor seinem Ehrgeiz, seiner Fahrweise, seiner Lust sich zu feiern.

Erklären kann ich es nicht, vielleicht, weil ich ihn einfach nur für einen unglaublich guten Fahrer halte… und jetzt sitzt er im Ferrari, für die nächsten drei Jahre. Dann machen mein Sohn und ich heute Abend mal den Champagner auf und duschen uns auf der Terasse.

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Die neue Mitte

Dienstag, 29. September 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Polemik

Eine Steilvorlage nach der anderen – wirkte Wahlgewinner Guido Westerwelle schon direkt nach den ersten Hochrechnungen in der Elefantenrunde unglaublich angespannt und ungewohnt unsouverän, so scheint er auch einen Tag nach der Bundeswahl 2009 sein Formtief nicht überwunden zu haben.

»Ich bitte Sie, bei allem Verständnis. So wie es in Großbritannien üblich ist, dass man selbstverständlich englisch spricht, so ist es in Deutschland üblich, dass man hier in Deutschland deutsch spricht.«
Guido Westerwelle, 28. September 2009

Die Zeit von Mitte-Links ist vorbei. Willkommen in der neuen Mitte!

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X

Sonntag, 27. September 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Polemik

Am Sonntag wurde geXst. Erst- und Zweitstimmen waren gefragt. Diesmal nahm ich meinen Sohn mit in die Wahlkabine. Doch bevor dies geschah, übergab ich ganz gewissenhaft meine Wahlbenachrichtigung den Wahlhelfern. Selbstverständlich kontrollierte keiner, ob ich auch zu dieser Wahlbenachrichtigung gehörte – so blieben mein abgelaufener Personalausweis sowie mein gerade noch zwei Monate gültiger Reisepass ungesehen. Dafür sorgte folgender Dialog für Spannung am Wahltag.

»Geben Sie mir einfach nur die Wahlbenachrichtigung, Ihren Sohn dürfen Sie behalten!«

»Echt? Schade, dachte, das Ding dort hieß Urne…«

Entsetztes Gefrieren auf den Gesichtern der freiwilligen Helfer, dennoch, die Wahlkabine wurde angesteuert und ausgerechnet jetzt staute es sich im Raum. Zwei Kabinen, davon eine von meinem Junior und mir in Beschlag genommen.

»Papa, was steht da?«

Da der Kurze gerade das Lesen anfängt, zeigte ich weiter südlich auf eine Partei.

»Ehhhh, nein, gibt es noch Piraten? Sind das echte Piraten?«

Der Dialog gestaltete sich mit großen Lachen, welches das Murren von den Hinterbänken übertönte.

Papa machte seine Kreuze und musste dies sogar öffentlich machen.

»Wen hast Du gewählt?«

»Die, die ich schon immer gewählt habe…«

»Und wer ist das?«

»Was glaubst Du?«

»Du hast Kai-Henning Gockel gewählt?«

»Quasi, nicht direkt, aber irgendwie schon. Und wen hättest Du gewählt?«

»Kai-Henning Gockel, denn der hat so einen komischen Namen.«

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24-70

Samstag, 26. September 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: lichtFROST

OK, der Lottogewinn sollte es nicht sein, dafür leben Träume dennoch weiter, wenngleich im kleineren Rahmen.

Das Objekt der Begierde: Canon EF 24-70mm 1:2.8L USM

Quasi ein “Immerdrauf”. Frau überzeugt, Papa sowieso glücklich, wenngleich er eher das 16-35 sein Eigen nennen wollte, aber “Mann” muss schließlich Abstriche machen.

Schaun mer mal – vielleicht geht der Wunsch schon bald in Erfüllung, schließlich sollte das Weihnachtsgeld frühzeitig verplant werden. Eins ist sicher – die Canon EOS 7D wird in den nächsten Tagen das Kozany-Haus erreichen.

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3-4-23-30-43-44

Mittwoch, 23. September 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Chillout

Ist ja nicht so, dass ich wirklich spiele – eher sporadisch, so ganze 1x im Jahr. Diesen Mittwoch blieb ich in der Mittagspause mit einer Arbeitskollegin stehen. OK – schnell den Schein ausgefüllt und die 30 Millionen aus dem Jackpot sofort in Gedanken ausgegeben.

Punkt 1:
1 Million Spielgeld – ab ins Autohaus. Zuerst einen Fiat 500 von Abarth, dann einen Punto, ebenfalls von Abarth. Zusätzlich noch einen Alfa Romeo Brera und zu guter letzt einen Porsche GT3 RS. Für den Rest kaufe ich mir Tankgutscheine.

Punkt 2:
Ich kaufe alle Top-Kameras inkl. der Objektive und als erstes visiere ich eine Antarktis-Tour an. Nachdem ich von Hand ein Pinguin gefüttert und ein Pinguin-Baby gerettet habe, schicke ich meiner Kollegin eine MMS mit dem Videobeweis, die mir flugs antwortet, dass sie gerade auf den Seychellen von meinem Bruder einen Kaffee serviert bekommt.

Punkt 3:
Nochmals ins Autohaus – vorausgesetzt, die Zahlen, die die sechs Richtige einbringen, kommen von meiner Kollegin. Sie darf sich dann von meiner Hälfte ein Cabriolet aussuchen – ganz gleich, was es kostet.

Punkt 4:
Ein kleines Anwesen in Frankreich – Bretagne. Das wird mit Breitband-Internet versorgt, dazu fein ausgebaut und eingerichtet, alles direkt am Meer. Und in der Woche ruft Papa Olaf seine Familie an, weil er wieder unterwegs ist: »Bin gerade auf den Weg an die spanische Atlantikküste – soll heute Windstärke 9 geben, dazu 12 in Böen. Da das Meer seit 5 Tagen tobt, gibt’s fantastische Leuchtturm-Bilder!«. Am Ende arbeite ich nur noch freizeitlich für Postkartenverleger…

Punkt 5:
Irgendwann gehe ich ans Telefon und sage meinem derzeitigen Arbeitgeber, dass ich mich anderweitig umorientiert habe…

Die Realität am Abend hieß: 3-4-23-30-43-44

*PUFFF* – Was bringen eigentlich drei Richtige? Und wann muss ich morgen auf der Arbeit sein?

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»Fahr’ lieber VW…«

Montag, 21. September 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Boxenstopp

… irgendwann vor mehreren Jahren fuhr ich glücklich und zufrieden mit meinem neuen Alfa Romeo 156 auf den Parkplatz und kaum ausgestiegen, lästerten die Kollegen los. Ob ich gerne in der Werkstatt stehe, Fehler lieben würde oder Plastikschrott möge.

»Ich fuhr auch einmal einen Alfa, nie wieder! Wie kann man sich nur für so ein Auto entscheiden, es geht nichts über VW oder Audi.«

Nun gut – ein Mercedes zerstörte (wie damals schon in der DTM) einen Alfa Romeo, leider ausgerechnet meinen. Und da der plötzliche Verlust eine schnelle Entscheidung nach sich ziehen musste, hieß das neue Auto VW Touran.

Seit 2 ½ Jahren fahre ich nun diesen „es geht nichts über“-Wagen und stehe, wie soll es auch anders sein, turnusmäßig in der Werkstatt, weil das Armaturenbrett vorweihnachtliche Christbaumbeleuchtung spendet.

Mittlerweile habe ich aufgehört, zu zählen, wie oft ich mit meinem VW Touran außerplanmäßig die Werkstatt aufsuchen musste. Eins weiß ich – drei Jahre Alfa Romeo und ich musste nie auf die Hebebühne.

Seit heute steht für mich fest – ich fahre nie wieder VW.

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Laust Sonne (D-A-D)

Freitag, 18. September 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Brüllwürfel

… irgendwie bekomme ich auch zwei Tage nach dem Konzert noch nicht genug. Ein Video von Laust Sonne, dem Drummer der dänischen Rock-Band D-A-D…

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Disneyland after Dark – oder einfach nur D-A-D

Donnerstag, 17. September 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Brüllwürfel

Gestern war es soweit, in der Essigfabrik spielte D-A-D (Disneyland after Dark oder einfach nur D.A.D.). Einlass um 19 Uhr, wir waren ca. 15 Minuten vor Einlass da und gesellten uns zu knapp 20 Personen. Es kam, wie es aussah, die Halle war spärlich besucht, würde mal schätzen, dass keine 500 Leute vor Ort waren.

Als Vorgruppe spielte Heaven’s Basement, eine Nachwuchs-Band aus England, die ein bissl an die guten alten 80/90er Jahre der Hard&Heavy Musik anknüpfte und trotz der eher am Becher nippenden Besucher für Stimmung sorgte. Leider war der Ton sehr grenzwertig, alles nur laut, die Gitarre ging im allgemeinen, unkoordinierten Lärm unter, genauso wie teilweise die Stimme.

Das war bei D-A-D schon anders. Jesper Binzer, der Sänger, kam rein und krakeelte los. Brauchte dabei ein bis zwei Lieder, um seine Stimme zu sortieren, nach einem guten Viertel des Konzertes hatte er alles im Griff und die Vorstellung war endlich im Gange.

Lustig mit anzusehen, dass das Publikum aus dem Baujahr 1970 (+-5 Jahre) bestand und ganz vorne in der ersten Reihe ein sogar älterer Herr, mit Schlägermütze und Brille bewaffnet, dem Alter trotzte und heftigen Spaß an der Performance der Dänen hatte.

Das Publikum kannte fast alle Texte und dementsprechend kam es angesichts dieser beschaulichen Kulisse zu einer exklusiven Wohnzimmer-Atmosphäre.

Schön auch mit anzusehen – der Slogan “Disneyland after Dark” prangerte riesig auf und von der Tribüne. Hatte D-A-D doch um das Jahr 1989 noch Ärger mit den Amerikanern, scheint dies heute keinen wirklich mehr zu interessieren.

Absoluter persönlicher Höhepunkt war das Drum-Solo, bei dem Sänger Jesper das Publikum bat, Drummer Laust Sonne anzufeuern. “Komm schon Laust, wir wissen, Du schaffst es” hieß es immer wieder und so erfreute Laust, der von den Rängen aus gesehen eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Mönchengladbacher Fußballprofi Roberto Colautti aufwies, die grölende Masse mit mehreren Drum-Einlagen. Spielen bei solchen Konzerten oftmals “nur” die Sänger und Gitarristen eine Rolle, umso schöner hier zu sehen, dass es auch anders gehen kann.

Nach knapp 1 1/2 Stunden Spielzeit gingen die Lichter auf der Bühne aus und in der Halle an – wie immer: Viel zu kurz!

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