Mittwoch, 11. August 2010, 20:31
Endlich ist es soweit – seit Wochen immer wieder von offizieller Seite angekündigt und sogar mit Teaser-Videos unterstrichen… www.borussia.de legt das seit über 3 Jahre alte Gewand ab und zeigt sich neu ummantelt.
Der Inhalt? Nun, irgendwie bleibt er gleich, hier und da aufgepeppt und alles laut eigener Meldung selbstverständlich Web 2.0-fähig. So wurde vor einigen Monaten schon eine Facebook-Community mit knapp 10.000 sogenannten Fans eingeheimst und die Redaktion übte fleißig die ersten Schritte im Social-Media-Bereich. Genauso gehört ein Twitter-Account hinzu und irgendwie scheint der Klub beide Kanäle dazu zu gebrauchen, die gleichen Nachrichten dort unter zu bringen.
Was fällt auf? Der erste Blick geht auf die Startseite und diese lädt beim ersten Mal mächtig. Hintergrundbilder von insgesamt knapp 1 MB schleppen sich genauso wie große J-Scripte und CSS-Dateien. Bis auf die überdimensionierten Hintergrundbilder sicherlich alles im normalen, erträglichen Rahmen und wer den Cache einmal befüllt hat, wird in Zukunft von diesen Datei-Größen keine Kenntnis mehr nehmen.
Zur Kenntnis nimmt der User allerdings die großzügig gestaltete Seite. Knapp 1/3 nimmt der obere Bereich in Anspruch, in dem lediglich das Logo nebst horizontaler Navigation und einer Suche zu sehen sind. Die unteren 2/3 – wir sprechen von der durchschnittlichen Auflösung, lassen das Teaserbild der Hauptmeldung erblicken und rechts gelegen Verlinkungen auf Borussias weitere Webseiten Fanshop, Borussia-TV und das Ticket-Center. Etwas weiter rechts und fast schon nicht mehr auffallend der vertikale Werbebanner des Hauptsponsors der Gladbacher Borussia.
Ganz im Süden der Seite überblendet der seit über drei Jahren gewohnte Werbebanner der Santander-Bank, links und rechts flankiert vom Fanshop und Ticket-Center. Eine Dopplung ist hier also sofort sichtbar (siehe oben, rechts neben dem Hauptartikel).
Scrollen wir runter, so ist zu erkennen, dass das Haupt-Teaser-Bild eines von vier Top-Meldungen ist, welche mittels einer jQuery-Art leicht angewählt wird.
Unter diesem Block gibt es lediglich nur noch weitere Meldungen und überdimensionierte Spiel-Ankündigungen und Kalenderfunktionen sowie den Social-Media-Blöcken, die glücklicherweise in der Voreinstellung eingeklappt sind.
Nett anzuschauen und – je nach Geschmack – interessant gestaltet. Mehrwert als auf der alten Startseite ist nicht zu sehen, zumal die eigentlich in den Fan- und Jounalisten-Kreisen beliebten Zitate des Tages fast schon untergehen – dies ist einfach zu schlicht und zurückhaltend gestaltet und bei Normalauflösung auf dem ersten Blick auch gar nicht zu sehen.
Der zweite Blick geht für mich gar nicht auf den ersten Artikel oder einen anderen Navigationspunkt sondern direkt in den Quelltext. Die nexum AG Köln hat den Relaunch mittels Typo3 umgesetzt und dabei auf die Version 4.2.x gesetzt. Eine veraltete Typo-Version, die vor wenigen Tagen nochmal überraschend einen Sicherheitspatch erhielt, eigentlich aber seit knapp 6 Monaten von der Typo-Community nicht mehr supportet wird. Ferner setzt die nexum AG Köln auf XHTML 1.1, welches sauber umgesetzt wurde, aber der Schritt zu HTML5 wurde nicht gewagt. Das ist eigentlich Schade, interessiert aber wohl nur die Fachleute. Zudem sind die Extensions abgewandelte nexum-Versionen und als Ligastatistik-Tool setzt man auf das eigentlich sehr sparsame LMO.
SEO wird bei Borussia auch nicht wahrgenommen – die Quelltexte zeigen eine saubere Programmierung, allerdings fehlen vernünftige URLs. Die News arbeiten noch mit cHash der tt_news-Extension und sind nicht sprechend, ferner enden die Seiten auf .html. Ich habe diese Datei-Endung auf TF blöderweise vor drei Jahren ebenfalls so umgesetzt, obwohl es gerade von W3C eine fast schon 10 Jahre alte Empfehlung gibt, dies nicht mehr zu machen. Wer weiß, ob es diese Endungen in ein paar Jahren noch gibt und hier sind wir auch schon bei ReDirects, die bisher gänzlich fehlen. Kaum ein Lesezeichen funktioniert noch, alte Artikel stoßen auf eine hässliche Typo-Fehlerseite. Hier ist der Admin noch gefragt…
Auf geht es ins Frontend und die Seite zeigt sich nach erstem Durchklicken sauber strukturiert und gewohnt. Soll heißen – die Ebene passen zueinander, der Weg durch den Content ist stimmig, wenngleich eine Seite ohne Werbung wünschenswerter weise noch etwas übersichtlicher sein könnte. Das ist jedoch Geschmackssache und subjektiv. Insofern nicht zu bewerten.
Was mir fehlt? Nun, eigentlich das neue Innovative. Also eine Login-Bereich für die Presse, ein integrierter Fanshop, integriertes Borussia-TV… die Chance wurde schlichtweg vertan, genauso wie das Forum weiterhin als externe Website wirkt… Borussia.de setzt einzig und alleine auf ein neues Aussehen (Layout) und Social-Media-Verlinkungen (I like button). Das Web 2.0 ist nur halbherzig aufgegriffen, da eine Kommentarfunktion innerhalb der Artikel fehlt, die Community weiterhin über verschiedene Anbieter (Facebook, Twitter, Forum, Borussia-TV, Fanshop) läuft.
Das entspricht natürlich nicht einem gewünschten Web 2.0 und von daher ist das vollmundig angekündigte Ziel verfehlt. Da war von einer mit sieben Mann besetzten Presseabteilung und einer Media-Agentur mehr zu erwarten.
Zudem – eine nicht ganz uninteressante Beobachtung wird es in der Zukunft geben. Borussia Mönchengladbachs Presseabteilung möchte mit den Fans kommunizieren. Quasi interaktiv agieren. Die Kunst, dieses bei dieser relativ großen Fanschar zu schaffen, ist eigentlich die Herausforderung schlechthin. Bisher trat der Klub nie öffentlich in Erscheinung und darf nun täglich, nein stündlich auf User-Meldungen reagieren (wehe er macht es nicht…). Und hier werden unbequeme Dinge mehr als einem lieb sind ans Tageslicht dringen. Bleibt zu hoffen, dass der Verein sich im Vorfeld auch darüber Gedanken gemacht hat, wie er nicht nur an die Presse heran tritt, sondern auch mit den Fans kommuniziert. Hier gilt es, einen Leitfaden zu entwickeln, an dem sich alle halten.
Unterm Strich bleibt für mich – ein feiner Relaunch, der optisch schön anzusehen ist, das Ziel Web 2.0 allerdings nicht erreicht. Tuning ist angesagt und hierbei drücke ich sowohl der Borussia als auch dem Partner nexum AG Köln kräftigst die Daumen.
Montag, 15. März 2010, 15:49
… leicht gemacht. So unglaublich es klingt, aber dies steht in den Anzeigen und Micro-Sites der Telekom. Also fülle ich die Webformulare ordnungsgemäß aus, habe sogar schon eine Kündigung von Arcor bzw. Vodafone und mit einem Klick – alles sollte problemlos laufen. Selbst meine Portierungsanzeige wurde gerne von der Telekom in Empfang genommen.
Eine Auftragsbestätigung fehlt, seit zwei Monaten, diese kann laut Telekom erst kommen, wenn meine bisherige Festnetz-Nummer von Vodafone freigegeben wurde. Mehrmaliges Nachfragen bei der Service-Hotline (0800) 330 10 00 hilft hier nicht wirklich weiter. Ob Endgeräte oder Zugangsdaten für den ebenfalls mitbestellten DSL-Anschluss… alles wird reibungslos zum anvisierten Wunschtermin von mir geschehen.
Seit Freitag letzter Woche ist mein Anschluss tot, ebenfalls tot: Internet. Herrlich, kann ja endlich Telekom aktiv werden.
Denkste, die Nummer hängt weiter bei Vodafone, die angeblich von meiner Rufnummer-Portierung nix wissen, sehrwohl mir anbieten, bei Vertragsverlängerung innerhalb von Stunden alles zur Verfügung zu stellen. Bei der Telekom erreiche ich Dutzende von verschiedenen Mitarbeitern. Die einen sagen, es dauert in der Regel 2 bis 5 Wochen, bis ich einen Telefonanschluss bekomme, die anderen reden von 30 Tagen und die Krone setzte eine Mitarbeiterin auf, als sie mir die von der Regulierungsbehörde gesetzlich festgeschriebene Frist von 120 Tagen schmackhaft machte.
»120 Tage, das ist auch die Regellaufzeit bei solchen Fällen.«
Also vier Monate ohne Internet und ohne Telefon. Hurra! Und da ich bei soviel fehlender Spontanhilfe selbst kreativ werde, bitte ich jeden einzelnen Hotliner um eine Lösung. Ob einen Stick, mit dem ich wenigstens ins Internet gehen kann oder eine vorläufige Rufnummer, um irgendwann meine alte draufschalten zu lassen… scheinbar überfordert dies das Fachpersonal der Telekom. Am Ende werde ich sogar noch insoweit beraten, dass ich einen Anwalt einschalten soll, um den Druck auf Vodafone zu erhöhen.
Irgendwie schon abenteuerlich, wie wenig so ein Call-Center hier helfen kann, zumal mein über Umwege eingeleitetes Troubelshooter Ticket anscheinend auch kurzfristig keine Verbesserung einbringt. Dementsprechend schlug ich nun den letztmöglichen Weg ein – auf zum T-Punkt.
Und? Nun, auf einmal ist alles kein Problem. Natürlich erst dann, wenn sich auch wirklich mal einer mit Lösungen beschäftigt. Ergebnis: Ab nächste Woche Montag bekomme ich eine vorläufige neue Nummer, auf die irgendwann nach erfolgreicher Portierung meine alte geschaltet wird. Dazu einen DSL-Anschluss und die nötigen Endgeräte in die Hand gedrückt.
Sicherlich bleibt vorerst mal übrig, dass ich noch weitere 7 Tage ohne Telefon und Internet bin. Allerdings erkenne ich Licht am Ende des Tunnels und Gewissheit, nur noch wenige Tage unter den unseriösen Kundenbindungsmaßnahmen der Vodafone gefangen zu sein.
Digitales Zeitalter rulez!
Mittwoch, 3. Februar 2010, 17:34
… ein Zitat, über das ich heute im Internet stolperte.
»Ich denke, vielleicht das Gefühl beim Auspacken der Weihnachtsgeschenke, wenn man sieben Jahre alt ist; das kommt nicht wieder. Nicht einmal wenn man die Weltmeisterschaft gewinnt.«
Fernando Alonso auf die Frage nach seinen schönsten Momenten
Mittwoch, 30. Dezember 2009, 23:56
… nur noch wenige Stunden, und das Jahr ist vorbei. Ein Jahr, welches viele gute wie schlechte Überraschungen bot. Am Ende geht es genauso flott vorbei, wie es kam und ich persönlich klinge es mit einem D.A.D.-Cover von Tommy Nilsson aus.
»… At the end of a smile, there’s a laugh n a half… «
Mittwoch, 16. Dezember 2009, 22:48
… ja das wäre schon was. So ungefähr dachte ich vor einigen Jahren und besorgte nach dem Einzug in ein Haus mit großzügigem Keller gleich zwei Felgenbäume. Schließlich sind unsere Autos ganz deutsch im Sommer mit Alu-Felgen bestückt, die Winterreifen lagern derweil auf Stahl im Keller. Im Winter umgekehrt.
Heute erneut bei ATU, die mir die Felgenbäume damals angepriesen haben:
»… und ein weiterer Vorteil, Sie lagern Ihre Felgen und Reifen fachgerecht und brauchen sich beim Wechsel keine Sorgen mehr über Auswuchten oder ähnlichen Problemen machen.«
Die 20-Euro-Investition pro Baum kurz über ein paar Jahre im Kopf durchgerechnet – die Antwort war klar. Ich will zwei Felgenbäume!
Und wie jedes Jahr stehe ich bei ATU und lasse für 20 Euro meine Reifen wechseln. Natürlich mit der kostenlosen Wucht-Kontrolle. Die fällt aber, wie sonst immer, negativ aus. Also müssen neue Gewichte dran, 10 Euro fallen extra an. Immer, ob beim Erst- oder Zweitwagen, ATU macht da keinen Unterschied.
Angesprochen auf die Felgenbaum-Geschichte hieß es heute:
»Tja, da hat Sie wohl ein Mitarbeiter beim Kauf schlecht beraten, ein Felgenbaum schützt Sie vor dem Auswuchten in keiner Weise!«
Danke, dass ich mich angeblich geschultem Personal anvertraute. Kann ich ja auch gleich im Internet bestellen – von Informationssammlung mal ganz abgesehen…
Donnerstag, 10. Dezember 2009, 21:46
Vor vielen, ja sehr vielen Jahren, debütierte ein Fahrer in der DTM. Erinnere mich noch… es war April im Jahre 1993 und Alfa Romeo versuchte sich mit dem 155er das erste Rennen in Zolder.
Nach den ersten Trainingseinheiten fragte das ZDF bei dem Neueinsteiger nach. Nicola Larini, bis dato eher unter „ferner liefen“ bekannt, antwortete brav – ja fast schon unverschämt – in die Mercedes angehauchten Mikros.
»Herr Larini, wie realistisch schätzen Sie das Rennen am Sonntag ein?«
»Ich will gewinnen und daher möchte ich einen Sieg.«
»Naja, Sie sind Neueinsteiger wie Ihr Team – ist denn nicht schon ein Platz unter den ersten Zehn ein Erfolg?«
»Wenn ich erster werde, sicherlich!«
Mit großem Lächeln wurden die mutigen Ansagen des Newcomers betrachtet. Am Ende dominierte Nicola Larini zusammen mit Teamkollege und Ex-Formel 1 Fahrer Christian Danner das Rennen. Platz 1 für ihn im ersten Lauf, Platz zwei für Christian Danner. Der zweite Lauf ebenfalls – Nicola Larini ließ Christian Danner nur am Auspuff schnüffeln.
Die Alfa Romeo Premiere war gelungen, der Meister am Ende der Saison hieß wie der Auftaktsieger. Nicola Larini. Mit elf Siegen behielt der Italiener die Oberhand.
Vor fünf Jahren fand sich der Racer bei US-Unternehmen Chevrolet wieder und trat in der WTCC an. Hier blieb er in seinen ersten beiden Jahren Team-Bester, an die Erfolge von damals konnte Nicola Larini nicht mehr anknüpfen.

Arrivederci Nicola!
Jetzt kehrt er dem täglichen Motorsport den Rücken. Mittlerweile unglaubliche 45 Jahre alt, möchte sich der ehemalige Ferrari Formel 1 Fahrer den Stress nicht mehr antun und kokettiert mit einer ausklingenden Karriere in der GT2. Hier absolvierte er vor wenigen Tagen in einem Ferrari F430 einen ersten Testlauf und gewann gleich zwei Rennen hintereinander…
… Qualität setzt sich immer durch. Schade, dass sie irgendwann zu alt für den Rennsport werden.
Mit Nicola Larini verliert der professionelle Autosport einen Größe, die Talent und Charakter in einem Guss zeigte. Ich hoffe, er wird mir irgendwann noch einmal auf der Nordschleife über den Weg laufen. Dem Wohnzimmer von Klaus Ludwig. Nie befahren, kurz vor der DTM mit einem Mietwagen zwei Runden umkurvt, um am Ende der Mercedes Legende zu zeigen, was es heißt, wenn ein richtig guter Rennfahrer in einem fantastisch abgestimmten Auto sitzt.
Nicola Larini und Alfa Romeo – für mich zwei untrennbare Größen!
Samstag, 14. November 2009, 22:25
… Schweinegrippe – welch ein schlimmes Wort! Tourten wir noch in den 90ern durch Großbritannien und wurden von BSE verfolgt, so ereilte uns nun die böse Schweinegrippe.
Zwei bekannt gewordene Fälle in der Schule – noch Wochen zuvor saßen wir beim Kinderarzt und ließen uns unter anderem in diesem Falle beraten. Die Empfehlung: Keine Impfung – der Krankheitsverlauf wäre entspannter als in den Medien dargestellt, das Risiko der Impfung höher, da unerprobt.
Seit Freitag schnupft unser Kurzer – die Angst geht um. Was tun? Von der Hysterie ebenfalls überfordert nehmen die Praxen keinen Abstrich mehr, raten einem, abzuwarten und herkömmlich zu behandeln. Erst wenn es schlimmer wird, sollte ein erneuter Einzug ins völlig überfüllte Wartezimmer geschehen.
Natürlich – als überbesorgtes Elternpaar mit einem Hypochonder darunter geht so was selbstverständlich nicht ohne Nebenwirkungen ab.
Dabei rufe ich helfend eine Doku in Erinnerung – vor Jahren irgendwo gesehen. Ein amerikanisches Dorf, in der Nähe von Kanada. Die Mordrate um knapp 90% gesunken, dazu die Kriminalitätsrate ebenfalls noch einmal mindestens um die Hälfte minimiert: Der Polizeisprecher sollte eigentlich stolz sein. Im Gegenteil:
»Wir haben alles gesenkt, aber die Medien berichten immer mehr über Einzelfälle, so dass jeder Einwohner unserer Region meint, wir hätten eine fünffach höhere Mordrate als in den Jahren zuvor…«
Schlage ich hier in Deutschland die Zeitungen auf – mir geht es genauso. Die Schweinegrippe findet ihre Opfer, jeden Tag. Nicht gerade, wenn andere aktuelle Katastophenmeldungen kurzzeitig die Seite 1 erobern, aber sobald die Grippe-Schlagzeilen wieder das Loch füllen können, geht es weiter.
Eine Massenhysterie, die vom Journalisten-Kodex völlig außer Acht gelassen wird. Willkommen im freien Deutschland. Oder sonst wo auf der Welt der Medien… und ich muss jetzt nur noch den rationalen Absprung schaffen!
Freitag, 16. Oktober 2009, 23:22
… da sitzt Du wieder beim Frisör und lässt Dir Deine Noch-Haare schön über die Geheimratsecken strecken und schon ist die Dame hinter Dir fertig. Nein, das penetrante Siezen nervt mittlerweile gar nicht mehr – so was nimmt „Mann“ schlichtweg hin. Aber…
Darf ich Ihnen die Augenbraunen stutzen?
Ups! Alles klar, beim Herausgehen erwischte ich mich dabei, wie ich mich ärgerte, bei leichtem Regen meinen Schirm im Kofferraum liegen zu lassen. Jetzt ist es endgültig. Ich habe in einer Disco nix mehr zu suchen. Selbst Ü30-Partys würden mich nur noch sekundär streicheln.
Freitag, 2. Oktober 2009, 18:18
… verbindet und so versuche ich, mein WordPress mit Facebook zu verbinden. Schaun mer mal.
Montag, 5. Januar 2009, 14:07

Abfahrt - die erste Schlittenfahrt im neuen Jahr
Nachdem heute Morgen der erste Schneemann das Licht der Welt erblickte, gewann die Vorfreude ihre eigene Dynamik. Schlittenfahrt! Wo? V70-Berg?
Wieso V70-Berg? Nun, da gibt es eine kleine Anekdote. Sohnemann Joshua ist begeisterter Autonarr und kennt nicht nur alle Modelle auf vier Rädern, nein, er merkt sich auch dank Internet und Quartett die PS-Zahl, den Hubraum, die Anzahl der Zylinder und die Höchstgeschwindigkeit.
Als wir eines Tages mit dem Hund den Spaziergang fast beendeten, kamen wir oben an dem Berg an und sahen einen „Volvo“. Hinten auf dem Kofferraum klebte das Typenschild „V70“. Hellauf begeistert und fast sprachlos zugleich schnappte der Junior nach Luft:

Wer hat mehr Spaß? Hund oder Junior?
»Boah! Papa! Schau mal, das ist ein V70. 70 Zylinder hat der Volvo…«
Seitdem ist dies der V70-Berg und heute musste er für die erste Schlittenfahrt herhalten. Also nahmen wir unsere kufenverrosteten Holzschlitten aus dem Keller und machte uns am späten Morgen zur ersten Abfahrt auf. Die Kamera dabei, Handschuhe, Schal und Mütze – los gings.

Zwei echte Freunde
Der Hund zeigte dabei ebenfalls großes Interesse und jagte bei jeder Abfahrt neben einem den Rodelberg hinunter. Danach ging es wieder rauf, und wieder runter, wieder rauf, wieder runter…
… nach knapp 2 Stunden war Pause angesagt. Wir stiefelten nach Hause und wärmten uns für kurze Zeit auf.