Was für ein Wochenstart – kaum das eigentlich recht schöne Wochenende hinter uns gebracht, kräht zwei Stunden vor der offiziellen Weckzeit unser Sohnemann. Punkt 6 Uhr hat der junge Mann ausgeschlafen. OK, denke ich, und drehe mich noch einmal um, mit dem Ziel, bis 8 Uhr irgendwie noch den Schlummerschlaf weiterzuführen. Keine 60 Minuten später die nächste Weckfunktion.
»Unser Fernseher hat sich gerade verabschiedet!«
Schön zu wissen, schließlich will man einfach auspennen und hat ja auch kein Geld auf der hohen Kanten. Also war es vorbei mit dem Schlaf und schon gegen Mittag standen wir im Bonner Pro-Markt. Zwar liebäugelte der Hausherr schon seit einem halben Jahr mit einem neuen TV-Gerät, so plötzlich sollte es eigentlich nicht kommen.
Wie dem auch sei – nach zähen Verhandlungen mit Frau und Verkäufer luden wir unseren neuen Plasma-Fernseher in den Touran und fuhren flott nach Hause. Ebenso schnell stand die Errungenschaft auf der Truhe im Wohnzimmer und schaute uns wuchtig an. Nervös auf den Einschaltknopf gedrückt…
»Tack, Klack, Tack…« AUS!
Entweder ließ er sich nicht einschalten oder aber er schaltete sich nach zwei bis drei Sekunden wieder aus. Nix mit Fernsehgenuss! Kurz die Panasonic-Hotline angerufen, nachgefragt und die Aussage dröhnte in den Ohren:
»Bringen Sie ihren Plasma-TV zurück zum Händler. Er ist defekt!«
Kurzum, alles zusammengepackt, zurückgebracht, den nächsten Neuen vor Ort ausprobiert und irgendwann um 20 Uhr endlich in die Röhre… äh … aufs Display geschaut.