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Bang Your Head…

Dienstag, 15. Dezember 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Auszeit, Brüllwürfel

Es geht auf die Tage der Zuneigung, Liebe etc. pp. Am Sonntag suchten wir uns in einer eher bäuerlichen Baumschule unseren Weihnachtsbaum aus und pflanzten unseren Namen an diesen.

Ziel: Frisch importiert ins Haus Kozany. Der Verkäufer meinte direkt, er würden den Baum schon eine Woche vor Weihnachten schlagen und ins Abhol-Territorium lotsen, schließlich gäbe es genügend Gäste, die eben solche Schilder beim Fest der Besinnlichkeit einfach abreißen würden, um ihren perfekten Baum fürs Weihnachtsfest zu bekommen.

Da brauche ich auch nicht mehr über mich staunen, der neben „I can’t“ von W.A.S.P. auch noch „Bang Your Head“ von Quiet Riot in diesen Tagen über die Brüllwürfel laufen lässt. Ich glaube – wir alle sind ziemlich urlaubsreif und die kurzfristig angesetzte (gesetzliche) Auszeit tut uns allen ziemlich gut!

 

 

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It’s a nice day to start again

Freitag, 11. Dezember 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Brüllwürfel

Manchmal braucht es nur eine Akustik-Gitarre und eine Sänger. Etwas auszudrücken, was es spürt – da bedarf es noch eine Text.

Billy Idol bringt es mit seinem Ur-Alt-Song White Wedding auf den Punkt.

 

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Arrivederci Nicola!

Donnerstag, 10. Dezember 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Dummdidumm

Vor vielen, ja sehr vielen Jahren, debütierte ein Fahrer in der DTM. Erinnere mich noch… es war April im Jahre 1993 und Alfa Romeo versuchte sich mit dem 155er das erste Rennen in Zolder.

Nach den ersten Trainingseinheiten fragte das ZDF bei dem Neueinsteiger nach. Nicola Larini, bis dato eher unter „ferner liefen“ bekannt, antwortete brav – ja fast schon unverschämt – in die Mercedes angehauchten Mikros.

»Herr Larini, wie realistisch schätzen Sie das Rennen am Sonntag ein?«

»Ich will gewinnen und daher möchte ich einen Sieg.«

»Naja, Sie sind Neueinsteiger wie Ihr Team – ist denn nicht schon ein Platz unter den ersten Zehn ein Erfolg?«

»Wenn ich erster werde, sicherlich!«

Mit großem Lächeln wurden die mutigen Ansagen des Newcomers betrachtet. Am Ende dominierte Nicola Larini zusammen mit Teamkollege und Ex-Formel 1 Fahrer Christian Danner das Rennen. Platz 1 für ihn im ersten Lauf, Platz zwei für Christian Danner. Der zweite Lauf ebenfalls – Nicola Larini ließ Christian Danner nur am Auspuff schnüffeln.

Die Alfa Romeo Premiere war gelungen, der Meister am Ende der Saison hieß wie der Auftaktsieger. Nicola Larini. Mit elf Siegen behielt der Italiener die Oberhand.

Vor fünf Jahren fand sich der Racer bei US-Unternehmen Chevrolet wieder und trat in der WTCC an. Hier blieb er in seinen ersten beiden Jahren Team-Bester, an die Erfolge von damals konnte Nicola Larini nicht mehr anknüpfen.

Arrivederci Nicola!

Arrivederci Nicola!

Jetzt kehrt er dem täglichen Motorsport den Rücken. Mittlerweile unglaubliche 45 Jahre alt, möchte sich der ehemalige Ferrari Formel 1 Fahrer den Stress nicht mehr antun und kokettiert mit einer ausklingenden Karriere in der GT2. Hier absolvierte er vor wenigen Tagen in einem Ferrari F430 einen ersten Testlauf und gewann gleich zwei Rennen hintereinander…

… Qualität setzt sich immer durch. Schade, dass sie irgendwann zu alt für den Rennsport werden.

Mit Nicola Larini verliert der professionelle Autosport einen Größe, die Talent und Charakter in einem Guss zeigte. Ich hoffe, er wird mir irgendwann noch einmal auf der Nordschleife über den Weg laufen. Dem Wohnzimmer von Klaus Ludwig. Nie befahren, kurz vor der DTM mit einem Mietwagen zwei Runden umkurvt, um am Ende der Mercedes Legende zu zeigen, was es heißt, wenn ein richtig guter Rennfahrer in einem fantastisch abgestimmten Auto sitzt.

Nicola Larini und Alfa Romeo – für mich zwei untrennbare Größen!

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Something Good

Mittwoch, 2. Dezember 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Brüllwürfel

Irgendwas da draußen sagt uns, dass alles gut wird. Irgendwas.

So schwer es einem fällt – aber so sehr hängt das Herz daran, so sehr klammern wir uns daran und glauben daran. Am Ende wird es so – da bin ich mir ganz sicher.

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Von der Massenhysterie gepackt…

Samstag, 14. November 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Dummdidumm

… Schweinegrippe – welch ein schlimmes Wort! Tourten wir noch in den 90ern durch Großbritannien und wurden von BSE verfolgt, so ereilte uns nun die böse Schweinegrippe.

Zwei bekannt gewordene Fälle in der Schule – noch Wochen zuvor saßen wir beim Kinderarzt und ließen uns unter anderem in diesem Falle beraten. Die Empfehlung: Keine Impfung – der Krankheitsverlauf wäre entspannter als in den Medien dargestellt, das Risiko der Impfung höher, da unerprobt.

Seit Freitag schnupft unser Kurzer – die Angst geht um. Was tun? Von der Hysterie ebenfalls überfordert nehmen die Praxen keinen Abstrich mehr, raten einem, abzuwarten und herkömmlich zu behandeln. Erst wenn es schlimmer wird, sollte ein erneuter Einzug ins völlig überfüllte Wartezimmer geschehen.

Natürlich – als überbesorgtes Elternpaar mit einem Hypochonder darunter geht so was selbstverständlich nicht ohne Nebenwirkungen ab.

Dabei rufe ich helfend eine Doku in Erinnerung – vor Jahren irgendwo gesehen. Ein amerikanisches Dorf, in der Nähe von Kanada. Die Mordrate um knapp 90% gesunken, dazu die Kriminalitätsrate ebenfalls noch einmal mindestens um die Hälfte minimiert: Der Polizeisprecher sollte eigentlich stolz sein. Im Gegenteil:

»Wir haben alles gesenkt, aber die Medien berichten immer mehr über Einzelfälle, so dass jeder Einwohner unserer Region meint, wir hätten eine fünffach höhere Mordrate als in den Jahren zuvor…«

Schlage ich hier in Deutschland die Zeitungen auf – mir geht es genauso. Die Schweinegrippe findet ihre Opfer, jeden Tag. Nicht gerade, wenn andere aktuelle Katastophenmeldungen kurzzeitig die Seite 1 erobern, aber sobald die Grippe-Schlagzeilen wieder das Loch füllen können, geht es weiter.

Eine Massenhysterie, die vom Journalisten-Kodex völlig außer Acht gelassen wird. Willkommen im freien Deutschland. Oder sonst wo auf der Welt der Medien… und ich muss jetzt nur noch den rationalen Absprung schaffen!

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Männermucke zum Wochenende…

Freitag, 6. November 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Brüllwürfel

… wer kann dies besser einleiten als Danko Jones?

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2500 Kilometer in drei Tagen…

Montag, 2. November 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Auszeit

… von daheim aus über Dünnkirchen nach England, danach eine Tour quer durch Süd-England inklusive Wales… das hat etwas.

Der Auftrag: Sieben Motorräder aufzugreifen und ab nach Deutschland. Darin enthalten: Fahrten über 18 Stunden pro Tag und ganz wenig Sightseeing.

Es machte trotzdem sehr viel Spaß und die Tour sollte wiederholt werden. Mal schauen – vielleicht ergibt sich bald wieder eine Gelegenheit!

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Kleiner Tipp am Rande – Juliette Lewis

Mittwoch, 21. Oktober 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Brüllwürfel

12. November 2009 – Live Music Hall in Köln
Juliette Lewis

Einige kennen sie vielleicht nur aus Filmen (Kap der Angst, Natural Born Killer, From Dusk Till Dawn…). Kann aber verraten, dass sie auf der Musik-Bühne hinter einem Mikro ebenfalls zu begeistern weiß. Ein Konzert mit dem gewissen Extra.

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Urlaub – Müll oder Mühle…

Mittwoch, 21. Oktober 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Auszeit

wenn auch nur einen einzigen Tag. Allerdings ist der Kurze gerade mitten in den Herbstferien und lernt gerade Mühle.

Mühle morgens, mittags, abends – und immer wieder neue Tricks.

Morgen stehen zwei Punkte auf dem Tagesprogramm – den Keller vom Elektromüll befreien und Mühle spielen. Mal sehen, was mehr Spaß macht. Bei der Aufnahmekapazität des Juniors bekomme ich jetzt schon Störgefühle. Anscheinend wird das Entsorgen des Mülls dem Vater mehr Spaß bereiten…

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Alt, sehr alt…

Freitag, 16. Oktober 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter: Dummdidumm

… da sitzt Du wieder beim Frisör und lässt Dir Deine Noch-Haare schön über die Geheimratsecken strecken und schon ist die Dame hinter Dir fertig. Nein, das penetrante Siezen nervt mittlerweile gar nicht mehr – so was nimmt „Mann“ schlichtweg hin. Aber…

Darf ich Ihnen die Augenbraunen stutzen?

Ups! Alles klar, beim Herausgehen erwischte ich mich dabei, wie ich mich ärgerte, bei leichtem Regen meinen Schirm im Kofferraum liegen zu lassen. Jetzt ist es endgültig. Ich habe in einer Disco nix mehr zu suchen. Selbst Ü30-Partys würden mich nur noch sekundär streicheln.

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