Guten Morgen…

Freitag, 15. Januar 2010, 9:50 § 0

noch ein paar Stunden, dann ist wieder Wochenende – The Darkness: One Way Ticket To Hell…

 

Voll-Mucke im Dienstwagen

Mittwoch, 13. Januar 2010, 23:26 § 0

Ohje – es ist nun fast schon 20 Jahre her, da fuhr ich mit dem Dienstwagen meines Vaters durch den Kreis Borken. Im Autoradio steckten damals noch Kassetten – von CDs war noch gar keine Rede.

Diese auf Brüll gestellt und der Abend war gerettet. Am nächsten Abend gesellte sich dann mein Vater an den Tisch, familiäres Abendessen war angesagt. Kurz schaute er hoch und meinte mit einem verschmitzten Grinsen:

»Sag’ mal, was hast Du da für Musik im Auto gelassen?«

Nervöses Blicken, dann – ein wenig Anerkennung erhaschend – sagte ich nur:

»Manowar – Rock-Musik!«

»Richtig gut, verdammt gut…«

Vater und Junior auf einer musikalischen Wellenlänge – dank der einfachen Rock-Mucke der Band Manowar.

 

Ausgedient – Canon 20D macht Platz für 7D

Mittwoch, 13. Januar 2010, 21:41 § 0

Canon EOS 20D vs. Canon EOS 7D

Canon EOS 20D vs. Canon EOS 7D

Knapp 5 Jahre begleitete mich die Canon EOS 20D. Zum ersten Mal gefordert wurde sie am 27. November 2004 beim Heimspiel von Borussia Mönchengladbach gegen den Hamburger SV. Das erste Foto im Stadion: Präsident Rolf Königs zusammen mit Peer Kluge.

Nun, 212.340 Bundesliga-Bilder aus der 1. und 2. Liga später (nur die scharfen und mit vernünftigen Motiven gezählten Fotos), reiht sich die gute, alte 20D ins zweite Glied ein. Sie hat ihren Dienst wahrlich bravourös getan und macht Platz für die Canon EOS 7D.

Als Zweitkamera mit einem Canon EF 70-200mm 1:2.8L IS USM bewaffnet wird sie in Zukunft die Strafraumszenen ablichten, während die 7D mit einem 300er montiert die Borussia hauptsächlich im Spiel einfriert.

Somit geht die 20D in eine Art Früh-Rente, wird allerdings ganz andere Funktionen in der Fotografie übernehmen und hoffentlich noch den einen oder anderen wichtigen Moment für die Ewigkeit festhalten.

So, 2009, das war es langsam…

Mittwoch, 30. Dezember 2009, 23:56 § 0

… nur noch wenige Stunden, und das Jahr ist vorbei. Ein Jahr, welches viele gute wie schlechte Überraschungen bot. Am Ende geht es genauso flott vorbei, wie es kam und ich persönlich klinge es mit einem D.A.D.-Cover von Tommy Nilsson aus.

»… At the end of a smile, there’s a laugh n a half… «

 

Ein Felgenbaum…

Mittwoch, 16. Dezember 2009, 22:48 § 0

… ja das wäre schon was. So ungefähr dachte ich vor einigen Jahren und besorgte nach dem Einzug in ein Haus mit großzügigem Keller gleich zwei Felgenbäume. Schließlich sind unsere Autos ganz deutsch im Sommer mit Alu-Felgen bestückt, die Winterreifen lagern derweil auf Stahl im Keller. Im Winter umgekehrt.

Heute erneut bei ATU, die mir die Felgenbäume damals angepriesen haben:

»… und ein weiterer Vorteil, Sie lagern Ihre Felgen und Reifen fachgerecht und brauchen sich beim Wechsel keine Sorgen mehr über Auswuchten oder ähnlichen Problemen machen.«

Die 20-Euro-Investition pro Baum kurz über ein paar Jahre im Kopf durchgerechnet – die Antwort war klar. Ich will zwei Felgenbäume!

Und wie jedes Jahr stehe ich bei ATU und lasse für 20 Euro meine Reifen wechseln. Natürlich mit der kostenlosen Wucht-Kontrolle. Die fällt aber, wie sonst immer, negativ aus. Also müssen neue Gewichte dran, 10 Euro fallen extra an. Immer, ob beim Erst- oder Zweitwagen, ATU macht da keinen Unterschied.

Angesprochen auf die Felgenbaum-Geschichte hieß es heute:

»Tja, da hat Sie wohl ein Mitarbeiter beim Kauf schlecht beraten, ein Felgenbaum schützt Sie vor dem Auswuchten in keiner Weise!«

Danke, dass ich mich angeblich geschultem Personal anvertraute. Kann ich ja auch gleich im Internet bestellen – von Informationssammlung mal ganz abgesehen…

Bang Your Head…

Dienstag, 15. Dezember 2009, 23:51 § 0

Es geht auf die Tage der Zuneigung, Liebe etc. pp. Am Sonntag suchten wir uns in einer eher bäuerlichen Baumschule unseren Weihnachtsbaum aus und pflanzten unseren Namen an diesen.

Ziel: Frisch importiert ins Haus Kozany. Der Verkäufer meinte direkt, er würden den Baum schon eine Woche vor Weihnachten schlagen und ins Abhol-Territorium lotsen, schließlich gäbe es genügend Gäste, die eben solche Schilder beim Fest der Besinnlichkeit einfach abreißen würden, um ihren perfekten Baum fürs Weihnachtsfest zu bekommen.

Da brauche ich auch nicht mehr über mich staunen, der neben „I can’t“ von W.A.S.P. auch noch „Bang Your Head“ von Quiet Riot in diesen Tagen über die Brüllwürfel laufen lässt. Ich glaube – wir alle sind ziemlich urlaubsreif und die kurzfristig angesetzte (gesetzliche) Auszeit tut uns allen ziemlich gut!

 

 

It’s a nice day to start again

Freitag, 11. Dezember 2009, 0:01 § 0

Manchmal braucht es nur eine Akustik-Gitarre und eine Sänger. Etwas auszudrücken, was es spürt – da bedarf es noch eine Text.

Billy Idol bringt es mit seinem Ur-Alt-Song White Wedding auf den Punkt.

 

Arrivederci Nicola!

Donnerstag, 10. Dezember 2009, 21:46 § 0

Vor vielen, ja sehr vielen Jahren, debütierte ein Fahrer in der DTM. Erinnere mich noch… es war April im Jahre 1993 und Alfa Romeo versuchte sich mit dem 155er das erste Rennen in Zolder.

Nach den ersten Trainingseinheiten fragte das ZDF bei dem Neueinsteiger nach. Nicola Larini, bis dato eher unter „ferner liefen“ bekannt, antwortete brav – ja fast schon unverschämt – in die Mercedes angehauchten Mikros.

»Herr Larini, wie realistisch schätzen Sie das Rennen am Sonntag ein?«

»Ich will gewinnen und daher möchte ich einen Sieg.«

»Naja, Sie sind Neueinsteiger wie Ihr Team – ist denn nicht schon ein Platz unter den ersten Zehn ein Erfolg?«

»Wenn ich erster werde, sicherlich!«

Mit großem Lächeln wurden die mutigen Ansagen des Newcomers betrachtet. Am Ende dominierte Nicola Larini zusammen mit Teamkollege und Ex-Formel 1 Fahrer Christian Danner das Rennen. Platz 1 für ihn im ersten Lauf, Platz zwei für Christian Danner. Der zweite Lauf ebenfalls – Nicola Larini ließ Christian Danner nur am Auspuff schnüffeln.

Die Alfa Romeo Premiere war gelungen, der Meister am Ende der Saison hieß wie der Auftaktsieger. Nicola Larini. Mit elf Siegen behielt der Italiener die Oberhand.

Vor fünf Jahren fand sich der Racer bei US-Unternehmen Chevrolet wieder und trat in der WTCC an. Hier blieb er in seinen ersten beiden Jahren Team-Bester, an die Erfolge von damals konnte Nicola Larini nicht mehr anknüpfen.

Arrivederci Nicola!

Arrivederci Nicola!

Jetzt kehrt er dem täglichen Motorsport den Rücken. Mittlerweile unglaubliche 45 Jahre alt, möchte sich der ehemalige Ferrari Formel 1 Fahrer den Stress nicht mehr antun und kokettiert mit einer ausklingenden Karriere in der GT2. Hier absolvierte er vor wenigen Tagen in einem Ferrari F430 einen ersten Testlauf und gewann gleich zwei Rennen hintereinander…

… Qualität setzt sich immer durch. Schade, dass sie irgendwann zu alt für den Rennsport werden.

Mit Nicola Larini verliert der professionelle Autosport einen Größe, die Talent und Charakter in einem Guss zeigte. Ich hoffe, er wird mir irgendwann noch einmal auf der Nordschleife über den Weg laufen. Dem Wohnzimmer von Klaus Ludwig. Nie befahren, kurz vor der DTM mit einem Mietwagen zwei Runden umkurvt, um am Ende der Mercedes Legende zu zeigen, was es heißt, wenn ein richtig guter Rennfahrer in einem fantastisch abgestimmten Auto sitzt.

Nicola Larini und Alfa Romeo – für mich zwei untrennbare Größen!

Something Good

Mittwoch, 2. Dezember 2009, 23:48 § 0

Irgendwas da draußen sagt uns, dass alles gut wird. Irgendwas.

So schwer es einem fällt – aber so sehr hängt das Herz daran, so sehr klammern wir uns daran und glauben daran. Am Ende wird es so – da bin ich mir ganz sicher.

Von der Massenhysterie gepackt…

Samstag, 14. November 2009, 22:25 § 0

… Schweinegrippe – welch ein schlimmes Wort! Tourten wir noch in den 90ern durch Großbritannien und wurden von BSE verfolgt, so ereilte uns nun die böse Schweinegrippe.

Zwei bekannt gewordene Fälle in der Schule – noch Wochen zuvor saßen wir beim Kinderarzt und ließen uns unter anderem in diesem Falle beraten. Die Empfehlung: Keine Impfung – der Krankheitsverlauf wäre entspannter als in den Medien dargestellt, das Risiko der Impfung höher, da unerprobt.

Seit Freitag schnupft unser Kurzer – die Angst geht um. Was tun? Von der Hysterie ebenfalls überfordert nehmen die Praxen keinen Abstrich mehr, raten einem, abzuwarten und herkömmlich zu behandeln. Erst wenn es schlimmer wird, sollte ein erneuter Einzug ins völlig überfüllte Wartezimmer geschehen.

Natürlich – als überbesorgtes Elternpaar mit einem Hypochonder darunter geht so was selbstverständlich nicht ohne Nebenwirkungen ab.

Dabei rufe ich helfend eine Doku in Erinnerung – vor Jahren irgendwo gesehen. Ein amerikanisches Dorf, in der Nähe von Kanada. Die Mordrate um knapp 90% gesunken, dazu die Kriminalitätsrate ebenfalls noch einmal mindestens um die Hälfte minimiert: Der Polizeisprecher sollte eigentlich stolz sein. Im Gegenteil:

»Wir haben alles gesenkt, aber die Medien berichten immer mehr über Einzelfälle, so dass jeder Einwohner unserer Region meint, wir hätten eine fünffach höhere Mordrate als in den Jahren zuvor…«

Schlage ich hier in Deutschland die Zeitungen auf – mir geht es genauso. Die Schweinegrippe findet ihre Opfer, jeden Tag. Nicht gerade, wenn andere aktuelle Katastophenmeldungen kurzzeitig die Seite 1 erobern, aber sobald die Grippe-Schlagzeilen wieder das Loch füllen können, geht es weiter.

Eine Massenhysterie, die vom Journalisten-Kodex völlig außer Acht gelassen wird. Willkommen im freien Deutschland. Oder sonst wo auf der Welt der Medien… und ich muss jetzt nur noch den rationalen Absprung schaffen!