Freitag, 9. Oktober 2009, 18:35
OK, wenn ich im „Kampf“ um den Friedensnobelpreises gegen Silvio Berlusconi antreten müsste dürfte, die eine Million Euro Preisgeld wären schon im Vorfeld sicher verplant.
Doch ausgerechnet einen US-amerikanischen Präsidenten zu küren, das ist eine Verneigung vor sämtlichen PR-Tätigkeiten. Die wahren Gewinner sind Twitter & Co.
Bei allen guten Absichten – aber diese Entscheidung ist wie zündelndes Dynamit. Aber damit kannte sich ja schon Alfred Nobel bestens aus.
Mittwoch, 5. November 2008, 22:13
… gewonnen. Unglaublich, ich habe es gehört, so gegen 06:00 Uhr heute morgen, kurz nach dem Aufstehen.
Eine nette Kollegin hörte dann im Büro die 12 Uhr Nachrichten und war völlig aus dem Häuschen. Barak Obama hätte gewonnen – als wäre dies eine Exklusivinformation. Ich unterdrückte meine Häme und äußerte nur:
»Hammer. Und ich lese gerade im Internet, die Sowjetunion hat sich gerade aufgelöst. Puh, eine echte Chance zum Wechsel!«
Dienstag, 4. November 2008, 10:15
Heute in der Früh schaltete ich ins Frühstückfernsehen und sah auf der ARD, dass alles entschieden ist. Im bekannten Dixville Notch krallte sich Barak Obama 15 Stimmen, während sein Konkurrent John McCain nur 6 zählbare einheimste.
Ehrlich – keine Ahnung, wie es insgesamt ausgeht, aber die USA hat in diesen und den anstehenden Stunden eine Chance, ihr angekratztes Image aufzupolieren. Mal sehen, ob sie diese kleine Möglichkeit auch nutzt!