… abgesehen davon, dass ich heute von einer entfernten, älteren Bekannten als „herzloses Arschloch“ dargestellt wurde, erlitt ich in meiner reellen Welt einige Erlebnisse, die mich tiefer trafen – regelrecht ins Mark.
Nun gut – seit geraumer Zeit zähle ich schon an der Supermarkt-Kasse das Kleingeld ab. Ein sicheres Zeichen für langsame Rentenvorbereitung. Und wenige Augenblicke später finde ich mich in der Arbeitswelt wieder und rede von »das hätte ich mir früher mal erlauben sollen«.
Die Ruhe ist wie weggeblasen, die Gleichgültigkeit, die Lässigkeit. Alles nehme ich zu Herzen. Manchmal bewusst, manchmal unterbewusst.
Und weiter finde ich mich bei Gedanken der Kategorie »wenn Du dem dies aufträgst, zieht er direkt vors Arbeitsgericht«. Schon wieder klage ich über die Jugend.
Gerade ich. Einer, der zwanghaft versucht jung zu bleiben, die Gesetze der Zeit biegt und Lockerheit versprüht – zumindest will.
Was sagt die Umwelt? »Lass es nicht an Dich heran!« Verdammt guter Ratschlag. Wenn alles so einfach wäre…
… wirres Zeugs? Verdammt, ja, schließlich werde ich alt.