Ende September bin ich dann das erste mal mit Mama, Papa und den Hunden in Urlaub gefahren, in die Bretagne. Wir hatten ein Ferienhaus mit megaviel Platz. Da hatte ich dann Gelegenheit meine Krabbeltechnik ein wenig zu perfektionieren. Wir waren viel spazieren, es gab unheimlich viel zu entdecken. Mitte Oktober habe ich dann festgestellt, dass das mit dem Sitzen richtig gut klappt. Sitzend lässt sich alles viel besser unter die Lupe nehmen. Außerdem habe ich es das erste Mal geschafft mich am Schrank bis auf die Knie hochzuziehen. Ich habe geübt und geübt und es dauerte nicht lange bis ich mich bis auf die Füße hochgezogen habe. Mich an CD-Ständern oder wackeligen Gegenständen hochzuziehen war schon etwas schwieriger. Zu der Zeit habe ich dann auch großes Interesse an bebilderten Büchern und Zeitschriften entwickelt.Diejenigen mit dicken Seiten machen das beste Geräusch beim Zerreißen, während die Hochglanzseiten am besten schmecken.

Am 22.Oktober war ein ganz trauriger Tag. Meine Oma Bocholt ist gestorben.

Am 16. November bin ich getauft worden. Während des Gottesdienstes hatte ich ein wenig Langeweile, da ich nicht das tun konnte, was ich gerne wollte. Die eigentliche Zeremonie habe ich ganz tapfer über mich ergehen lassen. Was kann Wasser mir schon anhaben ? Da steh ich drüber. Hinterher haben wir bei Oma und Opa Fiersbach gefeiert. Ich habe gaaaaaannz dolle Geschenke bekommen und war der Mittelpunkt des Tages. War das ein Spaß!

Ein paar Tage später habe ich dann gelernt mich seitlich fortzubewegen an Tisch oder Schränken. Das war wirklich sehr spannend. Besonders ulkig finde ich es die Schubladen unseres Wohnzimmertisches auszurämen. Hihihi !

Am 11. Dezember konnte ich plötzlich Mama und Papa in Form von mamamamamamam und papapapapapapa sagen.

Am 13. Dezember bin ich dann mit Mama und Papa das erste Mal mit dem Flugzeug gefolgen. Nach Spanien,wo mein Opa Bocholt Urlaub machte. Da er am 14. Dezember Geburtstag hatte, war das eine Riesenüberraschung für ihn. Aber den Flug selbst fand ich gar nicht so aufregend. Beim Start bin ich sofort eingeschlafen. Wir waren dann in Valencia und später haben wir meine Onkel Jens vom Flughafen abgeholt und sind zum Campingplatz gefahren. Das war schon wesentlich aufregender. Es gab wahnsinnig viel zu sehen. Sonntags haben wir dann noch einen Ausflug gemacht und Montag ging es dann schon wieder heim.

Zu Hause angekommen, habe ich mir vorgenommen, noch genauer aufzupassen was Mama und Papa so tun. Und siehe da, ich habe dann schnell mitbekommen, wo meine Leckerlis versteckt sind. Irgendwann wo Mama und Papa im Wohnzimmer saßen und abgelenkt waren, ich bin ja extrem schlau, habe ich mich dann heimlich davongemacht und bin in die Küche an den Schrank und hab mich einfach selbst bedient. Ich hatte eben Lust auf Zwieback.

Dann war irgendwann Weihnachten und ich habe wieder viele Geschenke bekommen. Das Auspacken ist mir allerdings noch zu anstrengend, die Arbeit überlasse ich lieber den Anderen.Wir waren dann bei Oma und Opa Fiersbach. Da stand dann so ein Baum mit lauter Kugeln und Kerzen dran. Naja, ich weiß noch nicht wozu das gut ist, aber das werde ich schon irgendwann verstehen.

An Neujahr habe ich dann das erste Mal ein paar Sekunden frei gestanden ohne mich festzuhalten. Uiuiui, das war vielleicht komisch, da hab ich mich erstmal wieder auf den Popo plumpsen lassen. Das bedarf mehr Übung.

Rennen fahren.....brmmbrmmm

Hhmm, da muss ich mal scharf nachdenken

So ein Mist, für mich ist ja garnichts mehr übrig

Bei Oma Brigitte im Krankenhaus zu Besuch

Da legen die mich einfach auf die Klippen...

Hhmm, die Aussicht ist ja ganz wunderbar!

Jetzt grinse ich mal wie mein Papa :-)

Mal sehen wie die Flasche so schmeckt

Schaukeln ist schon 'ne tolle Sache

Der Buchstabe O schmeckt vorzüglich

Ich will Spaß, ich will Spaß

...und ich habe auch Spaß